Lassen sich diverse Assistenzsysteme integrieren?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Assistenzsysteme das Autofahren sicherer und entspannter machen. Wer damit gefahren ist, kann es bestätigen.

Vor einigen Jahren war es noch nicht so, wenigstens was, das entspannte Fahren angeht. Die Systeme haben anders funktioniert als man es erwartet hat. Zum Beispiel in einer Linkskurve (für Rechtsverkehr) hat der Radarsensor des Abstandsregeltempomaten (ACC) den langsam fahrenden Lkw auf der rechten Spur erfasst. Das System hat gebremst, obwohl keine Gefährdung oder Behinderung vorlag. Aus zunächst unerfindlichen Gründen.

Die Reaktion des Fahrers ist nun mal logisch: das System taugt nichts…das teure Geld…

FTronik hat vor Jahren über die Fusion der Systeme nachgedacht und in Tagungen (z.B. TecDay) eine Vision der Assistenzsysteme der 3. Generation vorgestellt. Achselzucken rief der Vortrag hervor. Damals redete man gerade von Sensordatenfusion. Von System war noch keine Rede.

Heute, 2 Jahre später, werden Systeme präsentiert, die die FTronik Vision bestätigen: ein Abstandsregeltempomat, der den Blinker der vorausfahrenden Fahrzeuge dank der Kamera erkennt.

Was nach einer Kleinigkeit klingt, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: angewandte Sensordatenfusion. Die Kamera für den Spurverlassenswarner kann auch den Blinker des Vordermanns erkennen. Dadurch weiß der ACC, dass der Vordermann die Spur wechseln will und er kann sich darauf einstellen. So wie der Autofahrer es ja tut.

Zugegeben, ein System, dass so viele Einflussfaktoren aufnehmen kann, wie der Mensch es ja dank der vielseitigen Augen und der jahrelangen Erfahrung bewältigen kann, gibt es nicht von der Stange. Nur dieser Schritt in die richtige Richtung lässt auf mehr hoffen.

Wir wünschen den Systementwicklern ein gutes Händchen und empfehlen gelegentlich einen kurzen Blick in die FTronik Vision werfen. Es könnte ja nicht schaden.

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März 20, 2010 at 3:39 pm Hinterlasse einen Kommentar

Fahrsimulatoren als Marketingwerkzeuge für die Automobilhersteller

Im Jahre 2005 stellten wir uns bei FTronik die Frage, ob Fahrsimulatoren gute Markenbotschafter für die Automobilindustrie sein könnten.

Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar eine Autostadt in Wolfsburg; an einer BMW und Mercedes Welt wurde gearbeitet. Es existierte bereits ein Auslieferungszentrum in Ingolstadt namens Audi Forum. Fahrsimulator? Fehlanzeige. Einen Fahrsimulator gab es in keinem der erwähnten Autozentren.

Was sollte eigentlich ein Fahrsimulator in einem Hochglanz Autozentrum? Wofür wäre er gut? Für Marketingzwecke?

FTronik hat gerade im Jahr 2005 bei diversen Automobilherstellern diese Frage positiv beantwortet: ja, für Marketingzwecke, als Markenbotschafter für die kommende Generation, für die Jungendlichen von heute und für den Autofahrer von morgen. Warum nicht eine virtuelle Fahrt mit dem Traumauto auf einer Traumstrecke?

Im Laufe der Jahre haben Fahrsimulatoren ihren Platz in den Autozentren gefunden: ein xDrive Fahrsimulator bei der BMW Welt, ein bewegter Fahrsimulator in der Autostadt, ein Fahrsimulator für Fahrerassistenzsysteme in der Mercedes Welt. Es fehlte nur noch einer im Audi Forum.

Dieser wurde voriges Jahr nachgeholt. Gleich vier Stück.

Welchen Markeneigenschaften sollten damit kommuniziert, transportier werden? Fahreffizienz, Fahrsicherheit und Fahrdynamik, d.h. Nachhaltigkeit, Sicherheit, Spaß am Fahren.

Und die Rechnung geht auf. Die Kunden, insbesondere die jugendliche Kundschaft findet das Fahrsimulatorkonzept prima. Warum?

Diese 4 Fahrsimulatoren lassen sich in der Gruppe fahren und die Fahrer werden nach eindeutigen Kriterien bewertet: Verbrauch, Einhaltung der Fahrregeln, Fahrgeschwindigkeit, Position am Ende des Rennens, etc. Man kann entspannt fahren, man kann Rennen fahren, Autos überholen: Mordsgaudi!

Wer gut und schnell fährt, gewinnt. Wer herum lungert, wer Unfälle baut, verliert. Punkte sammeln ist angesagt.

März 20, 2010 at 3:35 pm Hinterlasse einen Kommentar

Virtueller Simulator für Fahrerassistenzsysteme erhältlich

Fast 5.000 Menschen sind im letzten Jahr auf Deutschlands Straßen ums Leben gekommen. Mehr als 430.000 Personen wurden im Straßenverkehr verletzt. Als Ursache gilt zwar laut Bundesamt für Statistik zu schnelles Fahren und die Missachtung der Vorfahrt. Häufig sind aber auch mangelnde Sicht, riskante Überholmanöver oder fehlender Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeug der Grund. Doch diese Ursachen könnten bald der Vergangenheit angehören, denn immer mehr Autos verfügen über Fahrerassistenzsysteme. Diese elektronischen Helfer warnen den Autofahrer rechtzeitig vor herannahenden Fahrzeugen oder empfehlen ihm den geeigneten Abstand zum Vordermann. Sie sorgen sogar für die Reduktion von CO2, denn sie zeigen, wie man sein Fahrzeug möglichst Benzin sparend bedient. All das macht das Autofahren sicherer, komfortabler und umweltfreundlicher. Wer derartige Systeme erst einmal testen möchte, kann dies bereits heute bei einigen Autohändlern tun, und zwar ohne Risiko im Fahrsimulator. Hier spielt der Autofahrer virtuell zahlreiche Situationen aus dem Verkehrsalltag durch: Zum Beispiel ein Überholmanöver auf der Autobahn oder eine Nachtfahrt auf einer kurvigen Landstraße.  Es geht sogar noch einfacher: Die Firma FTronik hat vor wenigen Tagen im ihre D-Reihe auf den Markt gebracht. Bei der D-Reihe handelt es sich um ein interaktives Tutorial auf DVD, das die Funktion von Fahrerassistenzsystemen erlebbar macht, ihre Bedienung zeigt und ihre Technologie demonstriert. Im Internet kann man sich eine Demoversion des virtuellen Simulators auf seinen eigenen PC herunterladen, und zwar unter der folgenden Adresse: http://ftronik.de/demoversion-v1-0-.178.0.html Wer mehr über Fahrsimulatoren für Fahrerassistenzsysteme von FTronik wissen möchte, kann dies unter folgendem Link tun:www.FTronik.de

Februar 29, 2008 at 4:14 pm 2 Kommentare

Fahrerassistenzsystem: Segen oder Fluch?

Sind Fahrerassistenzsysteme ein Segen oder ein Fluch? Nach eigenen Erhebungen verläuft die Grenze zwischen den beiden extremen Positionen genau über die Einstellung zur Elektronik im Fahrzeug. Fahrerassistenzsysteme sind innovative, elektronische Systeme im Fahrzeug. Doch bei einigen Autofahrern stoßen sie auf Widerstand. Diese Systeme kommunizieren sehr intensiv mit dem Fahrzeuglenker und greifen teilweise in seine primären Aufgaben ein: Lenken, Bremsen, Beschleunigen. Hier kann sich mancher Autofahrer gestört fühlen. Auf der anderen Seite steht die entgegen gesetzte Position: die Aufgeschlossenheit gegenüber den neuen technischen Errungenschaften. Bis vor kurzem galt das Navigationssystem als reine Spielerei. Durch das Aufkommen leistungsfähiger und preiswertre Systeme haben sich die „Navis“ auf breiter Front durchgesetzt. Heute stellt keiner mehr ihren Nutzen in Frage. Fahrerassistenzsysteme sind genau wie Navigationssysteme vor zehn Jahren auf den Markt gekommen, beispielsweise Abstandsregeltempomat (Distronic), Nachtsichtsystem (Infrarot). Die Käufer mussten sich viele Fragen gefallen lassen: Warum so viel Geld für technischen Schnickschnack ausgeben, dessen Nutzen zweifelhaft ist? Trotz allem haben die Käufer von damals die Weiterentwicklung finanziert. Und deshalb haben wir heute leistungsfähigere Systeme, die obendrein preiswerter sind.  Kein Autofahrer kann zum Erwerb und zur Benutzung von Fahrerassistenzsystemen gezwungen werden. Doch ich bin überzeugt: Durch die kontinuierliche Steigerung der Leistungsfähigkeit dieser Systeme wird sich die Frage „Fahrerassistenzsysteme ja oder nein?“ von selbst legen. Noch vor einigen Jahren musste ich noch den Sinn und Zweck eines Handys erklären, später die Notwendigkeit von Navigationssystemen, heute den Sinn vom Abstandsregeltempomat. Letzteres wird sich auch erledigen. Bei anderen Innovationen im Bereich der Fahrzeugtechnik ist es längst passiert. Fahrerassistenzsysteme dienen der Fahrsicherheit, dem Fahrkomfort und der Reduktion des CO2-Ausstoßes. Wenn die Mehrheit diese Meinung teilt, ist der Siegeszug von Fahrerassistenzsystemen nicht mehr aufzuhalten!

Februar 29, 2008 at 4:11 pm 1 Kommentar

Willkommen bei FTronik

Dieses ist unser erster Blogeintrag. Wir werden Sie nun regelmäßig über die Neuesten Entwicklungen und Trends bei Fahrsimulatoren informieren

Juli 30, 2007 at 3:55 pm Hinterlasse einen Kommentar


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